Beschreibung
Lernziele und Einsatz:
Teilnehmende erleben, wie unternehmerische Entscheidungen, ESG-Strategien und regulatorische Rahmenbedingungen miteinander verflochten sind – und welche Zielkonflikte daraus entstehen. Das Spiel fördert kollaboratives Arbeiten, Entscheidungsfindung unter Unsicherheit und interdisziplinäres Denken. ImmoGame lässt sich flexibel an verschiedene Modulziele anpassen – z. B. zur ESG-Integration im Asset-Management, bei Investitionsentscheidungen, in der strategischen Unternehmensführung oder bei der Bewertung von Klimarisiken.
Spielmechanik & Lerneffekte
- Begrenztes Gemeinwohlgut (CO₂-Budget): Alle Gruppen teilen sich ein globales CO₂-Budget. Egoistische Einzelstrategien verschlechtern die Ausgangslage aller – ein klassisches Dilemma aus der Spieltheorie („Tragedy of the Commons“).
- Verdeckte Spieldauer: Die Dauer des Spiels ist unbekannt – ein Mechanismus, der strategisches Risikoverhalten provoziert und zu frühzeitiger oder zögerlicher ESG-Transformation führen kann.
- Interaktive Marktmechanismen: Handel, Auktionen und Ereigniskarten erzeugen Preisschwankungen, Reputationswirkungen und Regulierungsdruck – eine spielerische Annäherung an Markt- und Verhaltensökonomie.
- Kooperation vs. Konkurrenz: Gruppen konkurrieren um das beste Portfolio, müssen aber gemeinsam das Klimaziel einhalten – ein echter Zielkonflikt, der Koordination und ethisches Verhalten fordert.
Didaktische Wirkung
- Systemverständnis: Teilnehmende erleben Wechselwirkungen zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen hautnah – statt nur theoretisch darüber zu lernen.
- Komplexitätsreduktion durch Gamifizierung: ESG-Kennzahlen, Maßnahmen und Strategien werden über Karten, Marker und Interaktionen verständlich vermittelt.
- Interdisziplinarität: Technik, Finanzen, Recht, Gesellschaft – alles steckt drin.
- Reflexion & Transfer: Nach dem Spiel analysieren die Teilnehmenden ihre Entscheidungen und diskutieren realwirtschaftliche Parallelen – ideal zur Anwendung wissenschaftlicher Modelle.





